Hanoi: Paradies für Foodies

Hanoi duftet. Es riecht nach Gewürzen, nach Suppen, nach Gegrilltem. Streetfood ist allgegenwärtig. Kaum fallen wir aus dem Hotel, sehen wir die ersten Streetfoodrestaurants und stellen schnell fest, dass die kleinen Familienbetriebe überall zu finden sind, wo die Stadt auch nur eine winzige Lücke lässt. Also alle paar Meter. Ihr Kennzeichen: Mini-Tische auf der Straße, man sitzt auf kleinen Plastikhockern, gekocht wird direkt auf der Gasse.

Der legendäre Koch und kulinarische Weltreisende Anthony Bourdain, den ich sehr gemocht habe, war ein großer Fan der vietnamesische Küche und hat ihr wunderbare, witzige Reportagen gewidmet, die uns animierten, seinen kulinarischen Spuren zu folgen.

Eine der besten Küchen der Welt

Die vietnamesische Küche gilt als eine der besten der Welt – wegen ihrer Vielfalt, die sich aus zahlreichen Quellen speist: Einflüsse der Khmer-, der Thai-, der indischen und vor allem der chinesischen Küche sind zu schmecken. Für uns Europäer ist sie fein, weil sie nicht gar so scharf genossen wird, wie beispielsweise die Küche in Thailand. Virtuos werden in Vietnams Töpfen warm und kalt, süß und sauer, scharf und mild kombiniert. Die Küche ist gemüsebetont, frisch, leicht und sehr köstlich!

Photo by Natalia Mok on Unsplash

Phở bò – DER Klassiker

Vietnams Nationalgericht ist Phở bò, eine kräftige Rinderbrühe, die mit feinem Rinderfilet, Reisbandnudeln und frischen Kräutern angerichtet wird. Den geschmacklichen Charakter der Phở prägen Gewürze wie Sternanis, Kardamom, Zimt und Ingwer.

Hier geht es zum Rezept auf meinem Koch-Blog fixundköstlich.

Markt überall

Natürlich gibt es Märkte in Hanoi. Das eigentliche Marktgeschehen, so haben wir den Eindruck, spielt sich jedoch auf den Straßen ab. Überall treffen wir Straßenhändler, die schwer beladene Räder mit Obst und Gemüse oder auch Blumen durch die Gassen schieben und direkt ab Gepäckträger verkaufen.

Bild von 9636137 auf Pixabay

Auch am Straßenrand bieten Händler ihre Waren an. Ihre Stände sind üppig bestückt. Eine riesige Galerie von schönen, schmackhaften Stilleben.

Schon früh am Morgen wird in Hanois Straßen gebrutzelt, geköchelt, gegrillt und geschnibbelt.

Ein klassisches Frühstück, so wie wir es aus Europa kennen, gibt es nicht. Viele Vietnamesen löffeln am Morgen gern eine Phở, die ihnen Energie für den ganzen Tag gibt.

Auch süße Leckereien kann man am Straßenrand kaufen und genießen.

Restaurant-Tipp

Besonders gut speisen wir im Restaurant Liu Riu, das außerdem stilvoll eingerichtet ist.

Alte Möbel und warme, pudrige Farben prägen das Ambiente. Wir fühlen uns sofort wohl.

Serviert wird Tee in traditionellen Keramikbechern. Natürlich gibt es auch vietnamesisches Bier sowie Rot- und Weißweine.

Auf der Speisekarte stehen aromatische Suppen, frische Frühlings- und Sommerollen, pfannengerührte Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Gemüsegerichte, sehr schön gewürzt. Auch das vegetarische und vegane Angebot kann sich sehen lassen.

Außerdem werden wir reizend bedient: So fühlen wir uns als willkommene Gäste, die man verwöhnt, und nicht als Touristen.

(c) Liu Riu Restaurant
(c) Liu Riu Restaurant

Fazit

Ein tolles Reiseziel für Freunde der vietnamesischen Küche. Wer Streetfood schätzt, wird hier glücklich.

Hotel: La Siesta Hotel Trendy
Restaurant: Liu Riu
Tour: hanoistreetfoodtour

5 Gedanken zu “Hanoi: Paradies für Foodies

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